Familie

Unsere Familie auf dem Bauernhof



Da waren wir aber alle schief gewickelt. Unsere Hunde hatten es sich in der Zwischenzeit unter dem Tisch gemütlich gemacht und warteten mit hängenden Zungen darauf, dass sich endlich etwas Essbares unter den Tisch verirrte.

Nachdem wir das Frühstück irgendwie beendet hatten, versuchte mein Mann der tapfere Kerl loszuhumpeln. Mit viel Stöhnen und Jammern bewegte er sich vom Fleck. Ich sagte ihm, dass ich unsere Tiere auch allein versorgen könnte. Davon wollte er natürlich nichts hören. Seine Tiere könnte er immer versorgen, war sein Argument. Flankiert von mir und seiner Tochter humpelte mein Mann los. Sie Schubkarre sollten wir nicht vergessen und die Mistgabel, war sein guter Rat. Ich verkniff mir alle Sprüche, die mir in der kurzen Zeit einfielen und trabte mit der Schubkarre los. Meiner Tochter drückte ich die Mistgabel in die Hand. Wir sahen alle nicht sehr glücklich aus, wie wir da so über den Bauernhof schlichen. Wir fingen bei den Pony’s und Pferden an. Ein bisschen Getreide – das bedeutet ca. fünfzig Meter hin zur großen Kiste, mit zwei leeren zehn Liter Eimern und zurück fünfzig Meter mit zwei gefüllten zehn Liter Eimern. Die Hunde natürlich immer in meinem Windschatten. Die beiden Eimer also im Futtertrog entlerrt und Heu geholt. Die Heuballen liegen ebenfalls ein Stück weit weg. Schubkarre gegriffen und los. Eine Karre Heu aufgeladen und zurück zum Stall. Dann noch Wasser holen. Die automatische Wasserzufuhr ist defekt. Also Eimer schleppen. Jeweils links und rechts einen Zehn Liter Eimer und wieder los. Das war geschafft. Auch mein Mann war vom kommandieren schier fertig.


Kontaktperson : Andrea Gade
E-Mail : info@sumosari.de

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