Sport und Freizeit

Unterwasserfotografie



Es gibt zwei wesentliche Unterschiede zwischen Unterwasserfotografien und die Fotografie über Wasser. Zum einen muss die Kamera vor eindringendem Wasser geschützt werden und zum anderen müssen unter Wasser besondere Eigenschaften berücksichtigt werden.

Eindringendes Wasser kann nur mit einem eigens für Unterwasseraufnahmen geeignetem Unterwassergehäuse für Digitalkameras verhindert werden. Dafür haben einige Kamerahersteller entsprechende Unterwassergehäuse für ihre Kameras entwickelt, die es aber nur für bestimmte Kameras gibt.

Ein großes Problem, auf das sich Hobbyfotografen einstellen müssen, ist der Brechungsindex und die Lichtabsorption. Wasser absorbiert das Licht viel stärker als Luft. Besonders Rotanteile werden absorbiert. Dieser Effekt wird durch das menschliche Auge zwar unmerklich korrigiert, auf Bildern ist aber ein deutlicher Blaustich sichtlich. Deshalb sollte der Abstand zwischen Digitalkamera und Motiv so gering wie möglich sein, ab 5 Meter Entfernung sind unter Wasser nur noch Blautöne auf den Fotos zu erkennen. Es empfiehlt sich zusätzlich eine alternative Lichtquelle zu nutzen. Dafür sind beispielsweise Halogenleuchten oder Videolampen sehr gut geeignet, die sich auch unabhängig von der Kamera bewegen lassen.

Ein weiteres, wenn auch nicht so großes Problem, ist die permanente Bewegung der Digitalkameras und der Motive. Durch Wellen und Unterwasserströmungen sind Motive immer in Bewegung, deshalb ist es schwierig, die Kamera still zu halten, weswegen oft Verwackelungen zustande kommen können.

Wenn man sich beim Fotografieren darauf einstellt und die Eigenschaften unter Wasser berücksichtigt, kann man mit Digitalkameras sehr schöne Unterwasseraufnahmen mit einzigartigen Lichteffekten machen.

 


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