Wir Deutschen, so sagt man, sind die Weltmeister im Reisen. So ist auch Südafrika nicht mehr so exotisch, sondern vielleicht in die Rubrik „etwas Besonderes erleben“ einzustufen.
Bietet doch dieses Land eine so große Vielfalt an Erlebnissen. So machen die Besucher meist den Winter zum Sommer und entgehen dabei der deutschen Winter-Tristesse. Mit einer Zeitverschiebung von maximal einer Stunde hat man sich schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Das ist auch gut so, bietet Südafrika doch so viele Naturerlebnisse wie die vielen Nationalparks, Wildreservate bis hin zur bekannten Garden Route. Natürlich ist Kapstadt die Nummer 1 unter den besuchten Städten. Aber es gibt einige mehr, die einen Besuch lohnen. Mit dem Auto ist man bequem unterwegs. Hat man sich erstmal an das Steuer auf der anderen Seite gewöhnt, fährt man ganz entspannt durchs Land. Das Straßennetz ist gut und die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h kommt dem Besucher sehr entgegen. Auf der Reise durch Südafrika stellt man schnell fest, dass es sich dort gut leben lässt! Die Restaurants sind häufig vorzüglich und der Wein schmeckt nicht nur gut, sondern ist - wie das Essen - eher preiswert. Nutzen Sie doch einfach die Gelegenheit, den Wein dort kennen zu lernen, wo er angebaut wird. Vor den Toren Kapstadts als Tagesausflug oder auf dem Weg durchs Land. Und wenn Sie schon einmal da sind, gibt es ein paar schöne Abstecher und Sehenswürdigkeiten, die Sie auf Ihre Tour nicht auslassen sollten.
Eine Besonderheit Südafrikas sind die Unterkünfte. Hier gibt es viel „B&B“. Kleine und meist komfortable wenn nicht sogar luxuriöse Unterkünfte. Diese privat geführten Häuser erfreuen sich deswegen so großer Beliebtheit, weil man hier individuell auf hohem Niveau nächtigt. Die Kommunikation mit anderen Gästen oder den Besitzern ist sehr oft eine Bereicherung.
Schnell fällt Ihnen auf, dass die Südafrikaner als Auto den Pick-up, das Auto mit kleiner Ladefläche lieben. Einer der Gründe ist sicherlich das hohe Freizeitangebot. Ob angeln, surfen oder Golfen. Das Boot, Fahrrad oder der Hund – man hat die Qual der Wahl.
Daher ist es bei einem Individualurlaub eher die Kunst, auf seiner Tour die richtige Auswahl zu treffen. Schließlich hat man ja nicht alle Zeit dieser Welt. Da ist ein Motel mit einem Halbpensionsangebot eher der falsche Griff.