Medizin

Vitiligo erkennen



Was sind die Symptome von Vitiligo?

Die meisten Menschen bemerken die Vitiligo im Sommer, wenn die Haut bräunt, einige Stellen aber weiß bleiben. Ärzte unterscheiden 3 verschiedene Formen der Vitiligo: die generalisierte, lokalisierte und universelle Form.
Die generalisierte Form der Vitiligo ist am weitesten verbreitet. Die weißen Flecken treten typischerweise symmetrisch an verschiedenen Körperregionen auf. Am Anfang sind diese Flecken meist klein. Zunächst sind häufig Körperstellen mit mechanischer Beanspruchung (Ellenbogen, Knie, Knöchel, Augenlider, Mundwinkel, Achseln) betroffen. Im Laufe der Zeit wachsen die Flecken oft weiter und werden immer mehr bis irgendwann die Erkrankung zum Stillstand kommt. In seltenen Fällen können sich die Flecken wieder zurückbilden.
Die lokalisierte Form der Vitiligo ist nicht symmetrisch und betrifft nur ein oder wenige Körperbereiche. Die weißen Flecken verändern sich in der Regel nicht mehr.
Bei der universellen Vitiligo sind mehr als 80% der Körperoberfläche weiß.
Zusätzlich zu den weißen Flecken auf der Haut, können Menschen mit Vitiligo vorzeitig ergrauen. Hiervon sind unter anderem Wimpern, Augenbrauen und der Bart betroffen.

Wie wird Vitiligo vom Arzt diagnostiziert?

Wenn ein Hautarzt bei einem Patienten den Verdacht auf Vitiligo hat, wird er ihn zunächst zu seiner medizinischen Vorgeschichte befragen. Ihn wird z.B. interessieren, ob andere Familienmitglieder an Vitiligo leiden, ob der Patient einen Sonnenbrand oder andere Hauterkrankungen in den vorangegangenen Monaten hatte und ob er emotionalen Stress hatte. Zusätzlich wird der Arzt wissen müssen, ob der Patient oder ein anderes Familienmitglied an einer Autoimmunerkrankung leidet. Der Arzt wird dann den Patienten untersuchen um andere medizinische Probleme auszuschließen.
Zur Untersuchung der Vitiligo ist eine spezielle Lampe (Wood-Licht) sehr hilfreich. Mit Hilfe des von ihr ausgestrahlten Lichts lässt sich die Ausdehnung der weißen Flecken auch bei sehr hellhäutigen Personen  gut erkennen.
Wenn nötig, kann der Arzt eine kleine Probe (Biopsie) der erkrankten Haut zur besseren Diagnosestellung entnehmen. Durch eine besondere Färbetechnik kann in der Biopsie das noch vorhandene Melanin sichtbar gemacht werden.
Zur Ursachenabklärung der Vitiligo können auch noch Blutuntersuchungen, wie z.B. die Bestimmung der Schilddrüsenhormonwerte und Schilddrüsen-Autoimmun-Antikörpern, veranlasst werden.

Kann Vitiligo geheilt werden?

Eine äußerlicher Anwendung spezieller Vitiligo-Gele mit Enzymen kann helfen, aber auch eine Lichttherapie ist bei Vitiligo oft sinnvoll. Es gibt Ärzte, die sich auf Vitiligo spezialisiert haben. Weitere Informationen gibt es beim Arbeitskreis Vitiligo.


Firmenname : Taurus Pharma GmbH
E-Mail : info@tauruspharma.de

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