Was haben Billardtische und Seniorenhandys gemein?
Auf den ersten Blick haben Billardtische und Seniorenhandys überhaupt nichts gemeinsam. Auf den zweiten Blick gibt es aber doch eine gravierende Gemeinsamkeit nämlich die Zielgruppe, die solches Spielzeug kauft. Dies sind nämlich die über 50 Jährigen, die es sich leisten können. Diese zahlungskräftigen Senioren haben nämlich meist eine Immobilie mit genug Platz für einen Billardtische und auch das nötige Kleingeld, um sich auch einen Billardtische leisten zu können. Weil diese reichen Leute keine Lust haben mit den kleinen Mobiltelefonen heutiger Prägung rumzufummeln, kaufen die sich einfach Seniorenhandys, damit das Eintippen der Rufnummer leichter von der Hand geht. Auch die Displays müssen etwas größer sein, damit die SMS einfacher zu lesen sind. Beim Billard gibt es solche optischen Probleme in der Regel nicht, die Kugeln sind ja groß genug. Klaus-Martin Meyer (Helden)
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