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Was ist eigentlich Coaching?



Coaching ist heute eine weit verbreitete Methode der Problemlösung, und viele Menschen wenden diese Technik an um Fragen des Berufslebens zu klären. Coaching ist zum Trend geworden und erschließt immer neue Arbeitsbereiche. Damit gerät klassisches Coaching allerdings in Spannung zu anderen – verwandten - Techniken wie Psychotherapie, Consulting oder Trainig. Die folgende Analyse versucht daher den Begriff des Coachens genau zu definieren und gegenüber verwandten Tätigkeiten abzugrenzen.

Die Definition von Coaching:
Als Coaching im engeren Sinne versteht man die Beratung von Entscheidungsträgern in beruflichen Fragen. Ratsuchende Manager, Politiker oder Geschäftsführer präsentieren berufliche Fragen einem Coach damit er diese Themen im Sinne seiner Klienten löst. Dabei hat der Coach zwei entscheidende Vorteile: Er ist nicht in die internen Strukturen des Fragestellers eingebunden und kann seine Meinung frei und unbeeinflusst äußern. Außerdem verfügt ein coach über ein großes Repertoire an Techniken zur Problemlösung. Um sein Ziel zu erreichen, nutzt der Coach gezielt die Ressourcen und Möglichkeiten des Aufraggebers und erarbeitet mit ihm gemeinsam die optimale Strategie.

Gegenüber dem Coaching unterscheidet man die verwandten Bereiche des Consulting (Consulting ist eine fachspezifische Beratung), der Schulung (neue Kenntnisse werden erworben.) und des Trainings (Kenntnisse und Fähigkeiten werden verbessert.). Psychotherapie, gleichfalls eine ähnliche Tätigkeit, unterscheidet sich deshalb vom Coaching, weil der Therapeut die seelischen Probleme der Klienten anspricht. Dies ist einem Coach – sofern er nicht gleichzeitig Psychologe ist - nicht erlaubt.

Coaching ist derzeit kein geschützter Beruf, im Prinzip darf sich jeder Coach nennen. Alleine in Berlin gibt es momentan mehr als 3.800 freiberufliche Personen, die als Coach arbeiten.


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