Was man bei Wechselstuben beachten muss
Ein so genanntes Währungspaar wie EUR/USD besteht immer aus einer Basiswährung und einer ergänzenden Währung. Letztere wird im englischen als „quote currency“ bezeichnet.
Bei EUR/USD ist die Basiswährung der Euro, auch europäische Gemeinschaftswährung genannt. Die euroskeptischen Briten nennen ihn „Single Currency“. Die Basiswährung ist immer die Währung an erster Stelle.
Die zweite Währung, auch ergänzende Währung genannt, ist somit der US-Dollar. Der US-Dollar wird auch gerne als „Greenback“ oder „Buck“ von den Amerikanern genannt. EUR und USD sind internationale ISO-Währungskürzel.
Wenn man sich mit Währungen beschäftigen muss, beispielsweise im Rahmen der Urlaubsplanung, ist dies besonders wichtig. Oft werden nur die Kürzel EUR und USD angezeigt und nicht der volle Name. Zum Beispiel ist GBP das Kürzel für das Britische Pfund, JPY für den Japanischen Yen und CHF für den Schweizer Franken.
Benötigt man US-Dollar, dann führt an EUR/USD kein Weg vorbei. Für einen geplanten USA Aufenthalt sollte man sich vorab im Internet über den aktuellen Kurs informieren. Anfang 2010 liegt der EUR/USD Wechselkurs bei 1,43. D.h. für 1 Euro erhält man 1,43 US-Dollar. Eine Bank oder Wechselstube stellt jedoch immer zwei Kurse, z.B.1,43/1,45. Der erste Kurs ist der Geldkurs und sagt, man bekommen 1,43 US-Dollar für 1 Euro.
Wenn am Ende des Urlaubs einige US-Dollar übrig geblieben sind, kann man diese zurück in Euro tauschen. Es werden jedoch nun 1,45 US-Dollar benötig, um 1 Euro zurückzukaufen. Den zweiten Kurs bezeichnet man als Briefkurs. Die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs ist der Gewinn der Bank oder Wechselstube.
Bei Wechselstuben am Flughafen kommt oft eine feste Gebühr hinzu oder aber die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs (Spread) ist deutlich höher als in diesem Beispiel. Vorab informieren und bares Geld für die Urlaubskasse sparen.
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