Als Privatperson hat man die Möglichkeit, einen Ratenkredit in gleichbleibenden monatlichen Beträgen zurückbezahlen zu können. Nun ist es aber durchaus manchmal so, dass es ungünstige Zeitpunkte gibt, um einen Ratenkredit abzuschließen. Diese ungünstigen Zeitpunkte sind dann meist Zeiten in denen der Zinssatz für Kredite recht hoch ist. Da aber bestimmte Situationen es nicht erlauben, auf günstige Zinssätze warten zu können, sollte der Vertrag für einen Kredit gut gewählt werden.
Unter dem Begriff Ratenkredit fallen sämtliche Kredite, wie zum Beispiel der Konsumentenkredit, Anschaffungskredit, Autokredit, oder aber auch Schalterkredit oder Abstattungskredit. Die beiden letzten Begriffe werden meist in Österreich verwendet, wenn die Rede von einem Ratenkredit ist. So ist es durchaus der Fall, dass in vielen Fällen ein Kredit mit einem höheren Zinssatz abgeschlossen werden muss. Hier sollte man sich allerdings ein Hintertürchen offen halten, in dem man entweder den Zinssatz nur für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben wird, so hat man dann die Möglichkeit, das Ganze dann neu zu verhandlen, wenn die Zinssätze zum Zeitpunkt der Neufestschreibung etwas niedriger sind, oder aber man regiert dann mit einer Umschuldung.
Eine Umschuldung kann sich durchaus günstiger auswirken. Meist werden dann auch gleich andere viel zu teuere Kredite damit abgelöst. Wer mehrere Kredite mit kleinen Raten bedient, ist gut damit beraten, sich zum einen durch eine Umschuldung wieder Überblick zu verschaffen und zum anderen, viel Geld sparen zu können. Im Einzelfall muss hier geschaut werden, was am besten geeignet ist, pauschal sind bei diesem Thema nur schwer Ratschläge zu geben.
Zudem muss darauf geachtet werden, ob und wann man aus den bestehenden Verträgen heraus kann, vor allem auch, ob alles auf einmal zusammengefasst werden kann. In so einem Fall ist es gut, wenn man sich von einem unabhängigen Finanzberater helfen lässt, wenn man selbst sich mit der Thematik nicht auskennt.