Medizin

Was sind Angstzustände



In Deutschland leiden ca. 8 Millionen Menschen unter Ängsten, deren Ursachen und Auslöser für Außenstehende nicht nachvollziehbar sind. Angstzustände und Panikattacken treten meist in Alltagssituationen ohne ersichtliche Bedrohung auf. Ängste können sich dabei in verschiedensten Situationen manifestieren und sind in unterschiedliche Krankheitsbilder unterteilt.

Denn im Gegensatz zu den Ängsten, die jeder Mensch ab und zu empfindet, sind krankhafte Angstzustände oder Panikattacken von übersteigerten Symptomen gekennzeichnet, die in Luftnot oder Erstickungsgefühlen, Hitzewallungen, Zittern und Herzrasen zum Ausdruck kommen. Betroffene haben das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, fühlen sich benommen oder schwindelig, was bis hin zur Ohnmacht führen kann. Man unterscheidet grundsätzlich drei Formen der Angst.

Die generalisierte Angst ist durch eine ständige Angst in sämtlichen Lebenssituationen gekennzeichnet.

Panikstörungen sind plötzlich auftretende, sehr intensive Ängste, die ohne erkennbaren Grund auftreten.

Phobien sind zwanghafte Ängste, die durch bestimmte Dinge oder Situationen ausgelöst werden. Der Betroffene ist sich der Unbegründetheit seiner Angst bewusst, ist jedoch nicht in der Lage, etwas dagegen zu tun.

Alle Betroffenen empfinden einen hohen Leidensdruck, da sie sich ihre Ängste selbst nicht erklären können und zum Teil von ihrer Umwelt nicht ernst genommen werden.

Kontaktperson : Christoph Paterok
E-Mail : christoph@paterok.de

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