Wellpappe
Erfunden wurde Wellpappe im Übrigen im Jahr 1856. Eingesetzt wurde es nach seiner Entwicklung in England zunächst als Einlage für hohe Hüte, damit diese die Stabilität behielten. Ganz findig waren die Entwickler der Wellpappe allerdings nicht, denn sonst hätten sie dieses Material zum Patent angemeldet, wie es - weitsichtig wie er war - der Amerikaner Albert Jones es 1871 getan hat. Jones setzte Wellpappe im Übrigen auch gleich für seinen heutigen Bestimmungszweck ein, und zwar für das Versenden von Gegenständen. In diesem Fall waren es Flaschen und Glaslaternen. Heute handelt ist Wellpappe ein sehr wichtiges Verpackungsmaterial in der Verpackungsindustrie. Es besteht aus Zellstoff, aus dem auch Kartons und Kisten hergestellt werden. Der Vorteil von Wellpappe ist, dass dieses Material stabil und auch sehr leicht ist. Diese macht es den Lagerarbeitern und auch den Paketfahrern nicht übermäßig schwer Kartons und Kisten zu schleppen, wobei es natürlich mehr auf das Gewicht des Inhalts ankommt, als auch die Verpackung. Heute wird Wellpappe wegen des hohen Bedarfs maschinell hergestellt. Dies ist im Übrigen schon lange so, denn die erste Maschine zur Herstellung größerer Mengen der einseitigen Wellpappe wurde bereits im Jahr 1874 von G. Smyth gebaut. Das erste Mal Kartons und Kisten - in Form einer Wellpappeschachtel wurde im Jahr 1890 hergestellt.
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