Kunst und Kultur

Wenn das Schwert personifiziert wird



Häufig ist es so, dass berühmte Kämpfer und Könige ihrem Schwert sogar einen Namen gaben: Genannt sei hier Balmung, das Schwert des Recken Siegfried aus der Nibelungensage oder auch Excalibur, jene Waffe also, mit der König Artus in die Schlacht zog. Denn der Schwertkampf und der Umgang mit der Blankwaffe glich, und das nicht allein im Land von Zen, Buddha Meditation, fast einer Meditation. Zumindest hatte das Schwert für den Kämpfer einen hohen Stellenwert, eine Faszination, der sich auch die Legionen Roms nicht entziehen konnten. Denn die identifizierten sich in besonderem Maße mit ihrem gladius, dem Kurzschwert, das für sie so typisch war.

Freilich genossen auch die, die Waffen hergestellt hatten, die Schmiede, ein hohes Ansehen. Viele dieser Männer waren auch selbst hervorragende Fechter. Wobei ihnen an Hof ohnehin niemand ein Haar gekrümmt hätte.

Hier, bei Hof und in den Festungsanlagen, herrschte stets ein reges Treiben, ein Kommen und Gehen, mit unzähligen Truppen, Lehrmeistern, Schmieden und Händlern.


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