Der Druck von Rechtsanwälten sich nach außen angemessen darzustellen nimmt zu. "Arbeitslosigkeit" und ein "geringes Nettoeinkommen" sind für Anwälte keine Fremdworte mehr.
Jahr für Jahr drängen immer neue Absolventen der juristischen Fakultäten in den Arbeitsmarkt. Da das Angebot an freien Arbeitplätzen in Behörden und Kanzleien den Bedarf der Jungjuristen nicht decken kann, machen sich immer mehr Rechtanwälte mit einer Kanzlei selbstständig. Mit diesem Schritt stehen sie vor dem Problem aller Existenzgründer:
Woher bekomme ich meine Kunden (Mandanten)?
Werbung kostet Geld und das ist bei Existenzgründern immer knapp. Mund zu Mund Propaganda kostet kein Geld, aber dafür muss man erst einmal die ersten Mandate erfolgreich bearbeitet haben.
Auch wenn das Budget knapp bemessen ist haben die Jungjuristen zwei Dinge: Fachwissen und viel Zeit. Was liegt da näher als mit dem eigenen Wissen neue Mandanten zu gewinnen? Anwalt-Portale im Internet geben Rechtanwälten die Möglichkeit kostengünstig Mandanten zu gewinnen in dem sie Fachartikel schreiben. Mit jedem weiteren Fachartikel haben die Autoren die Chance vor potentiellen Mandanten mit ihrem Fachwissen zu glänzen.
Auch auf etablierte Kanzleien übt der stetige Strom an neuen Kanzleieröffnungen einen gewissen Druck aus. Insgesamt werden die Mandate auf immer mehr Kanzleien verteilt. Etablierte Rechtsanwälte haben aber den Vorteil über ein gewisses Budget für Werbung zu verfügen. Sie haben die Möglichkeit Printwerbung zu schalten oder sich im Internet bei einem Anwaltsuchdienst gegen ein gewisses Salär prominent darzustellen. Da sich die nachrückende Generation von Mandanten sehr oft erst einmal im Internet informiert, bietet die Darstellung in Online-Portalen einen weiteren Baustein zur ausgewogenen Außendarstellung einer Rechtsanwaltskanzlei.