Daunenjacken waschen!
Jetzt in diesen kalten Tagen stellt sich manchem sicherlich die berechtigte Frage „Wie wasche ich meine Daunenjacke?“ Viele führende Hersteller, wie SURPLUS VINTAGE , stellen hochwertige Parkas und Jacken aus Daunen her. Die Materialbeschaffenheit von Daunenjacken, ergeben für den Träger viele Vorteile und eine perfekte Wärmeisolierung. Trotz dem außergewöhnlich leichtem Gewichts der Jacke, hält diese sehr warm. All diese hat natürlich seinen Preis und wir wünschen uns alle dass sich dieser auch bezahlt macht und wir lange wärmende Freude mit unserer Jacke haben. Aus diesem Grund müssen wir, um diese Beschaffenheit zu erhalten, sind einige Grundlagen zum Pflegen und Waschen von Daunenjacken, beachten.
Vorab solltet ihr kritische verschmutze Stellen, wie Saum, Kragen oder Ärmelbündchen, die oft schnell und leicht verschmutzen, mit Feinwaschmittel, per hand, vorsichtig Auswaschen.
Damit die einzelnen Daunen (Federnester) in der Jacke ihre Wärmeisolierung, entstehend durch vorkommende Hohlräume, zwischen den federn, behalten und nicht verklumpen, solltet ihre eure Daunenjacken immer alleine in der Waschmaschine zusammen mit zwei bis drei Tennisbällen, waschen. Diese bewirken dass sich die Daunenfedern auflockern, gleichmäßig verteilen und während dem Waschgang nicht verklumpen. Sehr wichtig für die Wärmeisolierungsfunktion der Daunen.
Zum einen gibt es Spezialwaschmittel für Daunen. Oft ist dort sogar ein ball zum Mitwaschen enthalten. Ein Tennisball ist allerdings ebenso gut für diese Funktion geeignet. Als Waschmittel könnt ihr, abgesehen vom speziellen Waschmittel für Daunen, genauso gut Wollwaschmittel, ohne Zugabe von Weichspüler, benutzen. Diese greifen die empfindlichen Daunen weniger an. Dann ab in den Schonwaschgang, bei 30 Grad und ihr bekommt eine saubere Jacke.
Nur mit dem waschen ist der Reinigungsvorgang einer Daunenjacke noch nicht ganz abgeschlossen. Jetzt ist es äußerst wichtig die Jacke gleichmäßig schonend zu trocknen. Alle Federkerne müssen gleichmäßig, locker und unverklumpt trocknen. Feuchte Federbälle können anfangen zu schimmeln.
Wenn man keinen Trockner besitzt, sollte man die Jacke nach dem Waschen mit den Tennisbällen, erst einmal ordentlich durchschütteln und dann Aufhängen. Nun alle paar Stunden die Jacke, ähnlich wie ein Bettbezug ausschlagen. Es ist wichtig dass sich alle federn gleichmäßig verteilen und nicht klumpen. Daunenjacken trocknen so sehr langsam. Wer diese Fleißarbeit bewältigt bekommt anschließend eine schöne, nicht funktionsgestörte, trockene Daunenjacke. Zugegebenermaßen ist die Trocknung ohne Trockner sehr aufwendig und die Frage ob man die Jacke in diesem Falle nicht einfach in die Reinigung bringen sollte, muss sich jeder natürlich selbst beantworten.
Alle glücklichen die einen Trockner besitzen, sollten die Daunenjacke, mit voller Kraft und unbedingt mit Zugabe von Tennisbällen, durch den Trockner prügeln. Es ist durchaus zu empfehlen, die Jacke nach halber Trockenzeit, einmal durchzuschütteln. Dann weiter im Takt. Durch schnelles Schleudern, in Zusammenhang mit boxenden Tennisbällen, lockern die Daunen gleichmäßig auf.
Natürlich leiden die Federn bei jedem Waschgang, ob Reinigung oder Zuhause immer ein wenig. Durch diese von uns beschriebene Vorgehensweise werdet ihr allerdings, einige Wintersaisons Spaß mit eurer Jacke haben. Irgendwann ist dann wohl auch jedes noch so zeitlose Design, mal außer Mode und der Gang zum Händler Eures Vertrauens oder Surplus Onlineshop , bringt euch wieder auf den modischen Stand der Dinge.
Nun aber viel Erfolg beim waschen deiner Daunenjacke!