Arbeit

Wie wird Whisky gemacht?



Sollten sie in absehbarer Zukunft Schottland besuchen, dürfen Sie es nicht versäumen das  Nationalgetränk der Schotten – den Whisky - zu probieren. Keltische Mönche entwickelten im 5. Jahrhundert in Schottland die Technik der Destillation des Whisky. Die Whiskyherstellung wurde seither mit jedem Jahrzehnt besser.

Aber wie wird Whisky hergestellt?
Die Grundzutaten sind in allen Brennereien in Schottland gleich:
- Gerste
- Wasser
- Hefe
- Fässer
- Zeit

Jede der Zutaten gibt dem Whisky einen Bestandteil des späteren Aromas, Wasser bildet die Grundlage. Der Torf- und Mineralienhaltige Boden in Schottland beinflusst zum Beispiel den Geschmack des Wassers sehr stark. Die Gerste ist der Lieferant des Zuckers, welcher für den gärungsprozess benötigt wird. Die Hefe sorgt dafür, dass aus dem Zucker der Gerste Alkohol wird. Die Fässer (normalerweise Eiche) in denen der Whisky reift sind bereits benutzte Sherry- oder gelegentlich auch Weinfässer. Die Zeit lässt den Whisky im milden Klima von Schottland reifen, für mindestens 3 Jahre.

Zuerst wird die Gerste gemälzt, dabei bildet sich Wärme, weshalb die Gerste ständig umgeschichtet werden muss um ein konstantes Klima zu gewährleisten, dabei entsteht Malz. Der Malz wird ausgebreitet, getrocknet und anschließend mit heißem Wasser gemischt. Zucker entsteht und fängt an zu gären, nach diesem Vorgang hat der zukünftige Whisky bereits ca. Sieben Prozent Alkohol.
Nun folgt die bei der Schnappsherstellung typische Destillation, welche zwei bis drei mal wiederholt wird. Nach der Destillation beträgt der Alkoholgehalt ca. Siebzig Prozent.
Bevor der Whisky in die Fässer gefüllt und für mindestens drei Jahre gelagert wird, wird Quellwasser zugeführt.
Die Fässer sind maßgeblich für den späteren Geschmack des Whisky verantwortlich.

Sollten Sie in nächster Zeit keine Gelegenheit haben sich Schottland im Orginal anzusehen, besuchen Sie doch ein Whisky Tasting in Ihrer Nähe. Ein Whiskykenner bringt Ihnen auf diesem Whisky Seminar die Feinheiten des Whisky bei und vielleicht auch auf den Geschmack.

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