Dynamisierung, Flexibilisierung und eine schnelle Produktion von Wissen sind die Trends der Arbeitswelt am Beginn des 21. Jahrhunderts. Stress und Leistungsdruck bestimmen zunehmend den Arbeitsalltag in Deutschland. Immer weniger Menschen müssen immer mehr leisten, die Komplexität der Arbeit nimmt zu und der Erfolgsdruck steigt. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet, dass 60 Prozent aller Fehlzeiten stressbedingt sind. Auch die Lebensqualität und das Privatleben werden negativ durch den erlebten Stress beeinflusst. Als größte Beeinträchtigung durch die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt wird laut einer Studie[1] der zunehmende Freizeitverlust empfunden. Die so genannte Work-Life-Balance, also die Ausbalancierung beruflicher und privater Bedürfnisse, gerät immer mehr aus dem Gleichgewicht. Nach einer Analyse des Bundesfamilienministeriums ist genau diese Balance jedoch eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Berufsbiographien und sogar Motor für zukünftiges Wirtschaftswachstum.[2] Positive Effekte einer intelligenten Verzahnung von Arbeits- und Lebenszielen durch Work-Life-Balance-Maßnahmen lassen sich – so die Modellrechnung – in Zahlen darstellen: Angepasste Arbeitszeitmodelle, flexible Telearbeit oder betriebliche Gesundheitsleistungen erhöhen demnach langfristig das Bruttoinlandsprodukt um 248 Milliarden Euro, stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch eine Produktivitätssteigerung von 1,6 Prozent und stimulieren die Binnennachfrage mit einem Impuls für den Privatkonsum von 191 Milliarden Euro. „Ein gesunder Ausgleich für die Mitarbeiter liegt zunehmend im Interesse der Firmen und wird unter anderem durch neuartige Gesundheitsmanagement-Konzepte wie ELIXIA Business Sports gefördert“, so Georgia Gumpert, verantwortlich für den Geschäftsbereich Gesundheitsnahe Dienstleistungen bei der ELIXIA Health & Wellness Group.
Dreifache Win-Situation
Die ausgeglichene Work-Life-Balance, also das Gleichgewicht von Arbeits- und Lebenswelt macht sich dreifach bezahlt: Durch die Rücksichtnahme auf private, soziale und gesundheitliche Erfordernisse wirken sich Work-Life-Balance-Konzepte positiv auf den einzelnen Beschäftigten aus. Auf Unternehmensebene verbessert eine Personalpolitik, die diese Konzepte integriert, langfristig die Wettbewerbssituation. Denn verkürzte Abwesenheitszeiten, eine geringere Personalfluktuation und eine größere soziale Stabilität bedeuten erhebliche Produktivitätssteigerungen. Gesamtgesellschaftlich zeichnet sich sogar ein volkswirtschaftlicher Nutzen ab: Laut der makroökonomischen Modellrechnung des Bundesfamilienministeriums hat der Einsatz von Work-Life-Balance-Programmen indirekte Effekte wie eine Steigerung der Erwerbsbeteiligung, höhere Haushaltsnettoeinkommen, vermehrte Konsumausgaben und dadurch ein gesamtwirtschaftliches Wachstum. Integrierte Work-Life-Balance-Konzepte beinhalten neben bedarfsspezifisch ausgestatteten Arbeitszeitmodellen, einer zeitgemäßen Arbeitsorganisation und einer Flexibilisierung des Arbeitsortes vor allem auch gesundheitspräventive Leistungen für die Beschäftigten. „Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sie allein mit Programmen zur Gesundheitsvorsorge schon einen entscheidenden Beitrag zur Belastungsresistenz ihrer Mitarbeiter und damit zum Unternehmenserfolg leisten“, erklärt Georgia Gumpert.
Gesunde Personalpolitik
Der europäische Anbieter für Fitness und Wellness mit 9 Fitnessstudio Berlin, 4 in Hamburg und 8 in München hat speziell für Unternehmen das Programm „ELIXIA Business Sports“ entwickelt. Das Konzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für ein betriebliches Gesundheitsmanagement und legt unter anderem einen Schwerpunkt auf Stressmanagement und den gesunden Ausgleich zum Berufsalltag. Dem Konzept liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Mitarbeiter mit ausgeglichener Work-Life-Balance bedeutend produktiver, kreativer und belastungsresistenter sind. Als weiterer Effekt auf Unternehmensseite kommt hinzu, dass die Attraktivität als Arbeitgeber zunimmt. Hierdurch wird nicht nur die Personalrekrutierung erleichtert, auch die Fluktuationsrate kann gesenkt werden. „Die Aspekte lebenslanges Lernen, alternsgerechte Arbeitsgestaltung und Gesundheitsvorsorge sollten nicht nur Schlüsselthemen einer umfassenden Personalpolitik sein“, so Georgia Gumpert, „wichtig ist dabei vor allem, dass die Maßnahmen individuell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten sind.“
Stressmanagement
Das Konzept „ELIXIA Business Sports“ beinhaltet unter anderem das Anti-Stress-Programm „Stressmanagement“, das auf die individuellen Bedürfnisse im Unternehmen abgestimmt werden kann. Der achtwöchige Kurs besteht aus zwei Einheiten pro Woche und setzt sich aus Information, Training und Entspannung zusammen. Die Mitarbeiter lernen, Stressfaktoren zu erkennen und gezielte Strategien im Umgang mit Stress zu entwickeln. Den Einstieg in dieses Seminar bietet der Cardioscan. Dieser Test misst die Stressbelastung des Herzens, so dass jeder Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit seinen persönlichen Stresswert erfährt. Vorher-Nachher-Messungen des Stresslevels können den Trainingserfolg dokumentieren. Ein praktisches Herz-Kreislauf-Training unterstützt die Senkung des Stresslevels. Das herzfrequenzgesteuerte Ausdauertraining führt zur optimalen vegetativen Anpassung und trägt dadurch maßgeblich zum Stressabbau bei. „Das Anti-Stress-Programm vermittelt den Mitarbeitern Strategien zur systematischen Stressbewältigung und ausgleichenden Entspannung“, so Gumpert. „Zur langfristigen Stressreduktion sollte sich jedoch jeder einzelne individuelle Stressmanagement-Maßnahmen zusammenstellen lassen und sie regelmäßig anwenden, um seine eigene Work-Life-Balance zu erzielen.“
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[1] Internetstudie „Work-Life-Balance“, Mühlenhoff + Partner
[2] Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte der Work-Life-Balance, Bundesministerium für Familie