Medizin

Zahnarzt Berlin – Behandlungsstrategien einer Zahnarztangst



Die Zahnarztangst oder Dentalphobie (auch Dentophobie und Odontophobie genannt) ist eine psychische Erkrankung. Diese äußert sich gewöhnlich darin, dass Betroffene aus krankhafter Angst vor einem Zahnarztbesuch diesen so lange als möglich vermeiden. Selbst schlimmste Schmerzen können eine erkrankte Person oft nicht dazu bewegen, die Praxis eines Zahnarztes in Berlin aufzusuchen.

 

Die Zahnarztangst ist von der Bundesvereinigung gesetzlicher Krankenkassen in Deutschland als psychische Krankheit anerkannt. In etwa 5-15 % der Bevölkerung aller westlichen Länder leiden unter diesen zwanghaften Angstzuständen, wie viele Personen in Prozent eine „normale Angst“ vor einer Zahnbehandlung haben, ist schwer zu erörtern. Das 10 Semester umfassende Studium der Zahnmedizin sieht leider bisher keine psychologische Ausbildung in diesem Problembereich vor, es darf aber angenommen werden, dass diese Thematik in der Ausbildungszeit sehr wohl das Eine oder Andere mal angesprochen wird.

Die Ursachen für eine Zahnarztangst können unterschiedlich sein: häufig werden schlechte Erfahrungen, speziell im Kindesalter, angegeben; aber auch Angst vor Spritzen oder anderen Gerätschaften wie dem Bohrer, sind denkbar; eine generelle Angst vor Ärzten, Krankenhäusern und deren sterilen Umgebung bzw. Geruch sind möglich. Viele Zahnkliniken und Praxen versuchen daher in ihren Räumlichkeiten ein entspanntes, freundliches und positives Klima zu erzeugen. Bei der Suche nach einem Zahnarzt in Berlin sollten Betroffene auf jeden Fall darauf achten, ob die Ärzte auf Betroffene vorbereitet sind. Die Eingabe der Suchbegriffe Zahnarzt Berlin im Internet wird eine Reihe von Möglichkeiten auflisten, das Aufrufen einer entsprechenden Homepage kann Gewissheit verschaffen; ob z.B. eine Weiterbildung über das „Deutsche Institut für psychosomatische Zahnmedizin“ verfolgt wurde oder ob der Arzt wissenschaftlich fundierte Behandlungstherapien anbietet. Manche Praxen legen auch standardisierte Fragebögen zur Erörterung des Problems auf und bieten Beruhigungsmittel, Anästhesie oder Hypnose an.

 

Leider sind diese Maßnahmen an einen Besuch des Patienten gebunden, und so weit kommt es in den meisten Fällen nicht. Die Zahnarztangst kann von entsprechenden Psychologen therapiert werden, die Krankenkasse wird diese anerkennen.


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