Die Gesundheitsreform traf Patienten und Ärzte in gleichem Maße. Ehemals selbstverständliche Leistungen belasten jetzt die privaten Haushaltskassen. Zahnärzte zählen dabei zu den glücklicheren Ärztegruppen, da die Kassen hier schon seit längerer Zeit immer weniger Leistungen vollständig übernehmen und die Verwendung neuer Materialien meist gar nicht gezahlt wird. Bei Zahnfüllungen und Zahnreinigungen sind die anfallenden Kosten zwar ärgerlich für die Patienten, aber durchaus tragbar. Im Bereich der Implantologie schaut es hingegen schon ganz anders aus. Hier fallen nicht Kosten im Bereich von wenigen hundert Euro an, sondern gehen in die Tausende. Umfragen unter Zahnärzten erbrachten, dass Implantate immer häufiger gefragt sind und diese aufgrund ausgereifter Technik eine sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Prothese darstellen. Die verwendeten Materialien, Titan und Keramik, sind zwar nicht die billigsten, aber robust, langlebig, gut verträglich und ähneln dem Original. Inzwischen haben Implantate eine Überlebenszeit von zehn Jahren und mehr und tragen vor allem bei jüngeren Patienten zu einem gesteigerten Lebensgefühl bei, denn sie müssen keine Prothese mehr herausnehmen und sich so älter fühlen als sie tatsächlich sind.
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen, machte die Zahnmedizin Bad Homburg zu einem Zentrum des Fortschritts, der sich vor allem für die Patienten zum Vorteil auswirkt. Hier schlossen sich Zahnärzte mit unterschiedlichen Spezialisierungen zusammen, um ihren Patienten ein Höchstmaß an qualifizierter Behandlung bieten zu können. Dabei arbeiten Kieferorthopäden mit Chirurgen und Implantat-Spezialisten Hand in Hand. Zwar können so auch die Kosten nicht gesenkt werden, aber die Patienten können sich sicher sein, dass sie die bestmögliche Behandlung von einem Spezialisten erhalten werden.