Wissenschaft

Zimmerpflanzen – Die Bedeutung von Licht



Die erste Regel beim Halten einer Zimmerpflanze besteht darin, ihr genügend Licht zu geben. Möbelstücke rücken wir oft an die bestbeleuchteten Plätze im Raum, aber das bedeutet, dass die Ecken, die den Pflanzen zur Dekoration zugeteilt werden, die dunkelsten Stellen im Zimmer sind. Die hellste Stelle ist natürlich für gewöhnlich direkt am oder neben dem Fenster. Zieht man jedoch gewohnheitsmäßig die Vorhänge tagsüber aus Gründen der Privatsphäre zu, kann das Zimmer natürlich dennoch dunkel sein, so groß die Fenster auch sein mögen.

Es gibt auch Pflanzen, die mit sehr wenig Licht auskommen, aber dies ist nur eine begrenzte Anzahl, die sich ziemlich strikt auf Arten mit schlichtem grünem Blattwerk beschränkt. Panachierte Blätter haben in diesen Fällen zu wenig Chlorophyll, und blühende Pflanzen brauchen eine Menge Energie, welche die Pflanze nur aus Licht gewinnen kann.

Man kann die Dunkelheit auch überwinden indem man die Pflanze unter eine Lampe setzt, aber sie muss mit einer speziellen Tageslicht-Leuchtstoffglühbirne ausgestattet sein, die man danke Wissenschaft, heute in jedem Baumarkt kaufen kann. Nur damit lassen sich die Lichtfrequenzen maximieren, welche die Pflanzen brauchen. Gewöhnliches Kunstlicht nutzt hier als wenig.


Kontaktperson : Anja Kolwicz

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