Medizin

Zwei beliebte Methoden der Alternativmedizin



Die Schüssler Salze sind ein fester Bestandteil der Alternativmedizin. Sie werden aus Mineralsalzen hergestellt, bestehen aber zum größten Teil aus Milchzucker. Der Anteil des Mineralsalzes ist absichtlich sehr gering und der Milchzucker wird hinzugefügt, damit eine leicht einzunehmende Pastille entsteht.


Es gibt viele Menschen, die auf Schüssler Salze schwören. Sie könne gegen alle möglichen Beschwerden verwendet werden. Aus insgesamt 27 Salzen können Medikamentierungen zusammengestellt werden. Ein erfahrener Alternativmediziner stellt die passenden Kombinationen und Dosierungen, die im Einzelfall angebracht sind, für den Patienten zusammen.


Die Wirkung der Schüssler Salze soll darauf basieren, dass der Mineralhaushalt des Körpers bei Krankheiten aus dem Gleichgewicht gerät. Durch die Zuführung der entsprechenden Schüssler Salze soll dieses Problem gelöst werden. Um ein Gleichgewicht geht es auch bei der Bachblütentherapie. Sie wurde von Edward Bach entwickelt, der alle Erkrankungen auf ein seelisches Ungleichgewicht zurückführte.


Bei der ursprünglichen Bachblütentherapie werden 38 Essenzen verwendet. Die Herstellung ist ein beinahe ritueller Akt, bei dem aus Blüten durch Potenzierung die Essenzen hergestellt werden. Wie bei der Homöopathie kommt es dabei zu enormen Verdünnungen. Allerdings hat die Bachblütentherapie einen anderen Ansatz als die Homöopathie, die „Gleiches mit Gleichem“ behandeln möchte. Bei der Methode nach Bach geht es hingegen darum, ein Gleichgewicht zu erreichen, indem der Gegenpol gestärkt wird.


Die Schüssler Salze sind ebenso wie die Bachblütentherapie wissenschaftlich nicht belegt. Auf der anderen Seite gibt es aber viele Menschen, die mit diesen alternativmedizinischen Methoden sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Am Ende muss jeder Mensch selbst wissen, was für ihn das Beste ist.


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